Prof. Dr. Michael Edwards

Professor für elektronische Komposition

Michael Edwards, 1968 in Cheshire, England geboren. Er studierte Komposition an der Universität Bristol bei Adrian Beaumont (B.A., M.Mus.) und privat bei Gwyn Pritchard. 1991 zog er in die USA, um sein Studium der Computermusik bei John Chowning am Center for Computer Research in Music and Acoustics (CCRMA) der Stanford University fortzusetzen (M.A., Doctor of Musical Arts).

Seine kompositorischen Interessen liegen vor allem in der Entwicklung von Strukturen für hybride elektro-instrumentale Stücke durch die Integration von algorithmisch erzeugtem Notenmaterial mit ähnlich generiertem computerverarbeitetem Klang. Seine Kompositionen wurden weltweit auf vielen internationalen Festivals aufgeführt, darunter die Darmstädter Ferienkurse, die International Computer Music Conference (Banff, Havanna, Ljubljana), das Seoul International Computer Music Festival, und von führenden Interpret*innen wie Klangforum Wien, Ensemble Aventure, Ensemble Intercontemporain, IRCAM, Experimentalstudio Freiburg, Marcus Weiss, Barbara Maurer, Sarah Nicolls, Rei Nakamura, Garth Knox ...

1997 wurde er Dozent für Musiktheorie in Stanford, wechselte aber noch im gleichen Jahr nach Salzburg und war Gastprofessor an der Universität Mozarteum. 2002 wechselte er an die Universität von Edinburgh. Seit 2017 ist er Professor für elektronische Komposition am Institut für Computermusik und Elektronische Medien (ICEM) an der Folkwang Universität der Künste in Essen.

Elektronische Klangwelten

Was ist elektronische Musik heute und wie machen wir sie?

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